Bahnverkehr in Slowenien und Kroatien – ein Eindruck

Zunächst sind das zwei völlig verschiedene Länder, die nur zufällig nebeneinander liegen und ähnliche Sprachen haben.

Aber was den Bahnverkehr betrifft, scheint es doch gewisse Ähnlichkeiten zu geben.

Was man sieht ist, dass es ein Bahnnetz gibt, das das Land jeweils grob erschließt. Die Strecken sind häufig elektrifiziert und eher selten zweigleisig. Einigermaßen viel Zugverkehr scheint es jeweils im Vorortverkehr der Hauptstadt zu geben, aber sobald es etwas weiter weg geht, fahren nur noch wenige Züge pro Tag. Die Fahrzeiten sind relativ lang und es scheint keine brauchbaren Verbindungen nach Italien zu geben.

Kurz gesagt, das Budget für Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist in den letzten Jahren fast ausschließlich in den Bau von Autobahnen geflossen und das Bahnnetz besteht aus Strecken, die zur Zeit der Habsburger-Monarchie entstanden sind. Man sagt, dass hier eine Modernisierung mit dem Neubau einiger wichtiger Verbindungen geplant ist. Gerade die Ost-West-Verbindungen vom dicht besiedelten Norditalien ins östliche Mitteleuropa, Osteuropa und Südosteuropa haben sicher noch einiges an Potential.

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