Sensoren in Baumaschinen

Baustellen haben immer tollere Maschinen. Wurde in den frühen 70er Jahren noch so manche Baugrube mit Schaufel und Spaten ausgehoben, sind heute kleine Bagger im Einsatz. Es werden mit Aufsätzen für Bagger oder speziellen Maschinen zylindrische Löcher von verschiedenen Durchmessern in den Boden gebohrt und die Maschinen haben viele Freiheitsgrade und Funktionen, um diese Aufgabe gut zu erfüllen. Aber es steht immer ein zweiter Mensch daneben und misst mit Zollstock und Wasserwaage dauernd nach, ob die Position und die Winkel auch alle stimmen. Dadurch wird die teure Maschine geschätzt nur zu 70% ausgelastet, weil viel Zeit mit dem Justieren draufgeht und auch zwei Leute gebraucht werden, wo vielleicht einer die Arbeit erledigen könnte.

Sensoren sind heute relativ preiswerte Massenprodukte, die für einen relativ kleinen Nutzen freizügig in Konsumartikeln wie Mobiltelefonen eingebaut werden. Natürlich braucht man für Baumaschinen professionelle Sensoren, die nicht nur die erforderliche Präzision mitbringen, sondern die auch noch einige Belastung aushalten. Trotzdem ist es erstaunlich zu sehen, dass diese teure Maschine nicht Sensoren mitbringt, die dabei helfen, das Loch senkrecht und an der richtigen Stelle zu bohren. Alleine für die Verzögerungen beim vielen Messen und Nachjustieren könnte sich das schnell lohnen.

Interessant wäre aber vielleicht auch bei Graben oder beim Abreißen von Gebäuden eine unsichtbare Barriere einzuprogrammieren, damit nicht aus Versehen das Nachbargebäude beschädigt wird. Dabei muss man natürlich sagen, dass dieser Teil eigentlich recht gut beherrscht wird.

Interessant ist sowieso, wie es immer wieder gelingt, mit einem Team das überwiegend aus Leuten besteht, die wohl ihre spezielle Aufgabe gut können, aber nicht wirklich das Gesamtprojekt überblicken können, ein Gebäude, eine Industrieanlage, eine Brücke oder einen Verkehrsweg in meistens guter Qualität zu bauen. Da gehört einiges Nachmessen sicher dazu. Aber bessere Sensoren in den Baumaschinen sollten doch nützlich sein.

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Sprachen lernen

Warum ist es so interessant, mehrere Sprachen zu lernen, man kann doch versuchen, überall mit Deutsch und Englisch durchzukommen oder sich Reiseziele aussuchen, wo das einigermaßen gut funktioniert.

In manchen Ländern funktioniert das tatsächlich einigermaßen gut, aber man schränkt sich die Wahl der Reiseziele doch auf die Dauer recht stark ein, weil die meisten Menschen immer noch ihren lokalen Dialekt und eine Art Hochsprache oder Landessprache sprechen. Man kommt irgendwie durch, Geld wird immer verstanden und Zahlen sehen auch meistens so ähnlich aus, außer in den Golfländern, wo man nicht die Ziffern benutzt, die bei uns „arabisch“ heißen, sondern andere, die angeblich aus Indien stammen. Aber Taschenrechner oder Mobiltelefone helfen bei der Preisverhandlung.

Man erlebt aber auch viel mehr von dem Land, wenn man die Sprache spricht, denn in der Fremdsprache bekommt man meistens nur eine Fassade. In den meisten Fällen wird es positiv aufgenommen, wenn man die Sprache lernt und man wird eher besser behandelt.

Sprachen zu lernen ist nicht so einfach und man kann es nicht für jedes Reiseland tun, aber wenn man irgendwo öfter hin fährt oder es eine Sprache mit vielen Sprechern ist, kann es schon interessant sein, die zu lernen.

Ein Mittel, das sich gut bewährt hat, ist in das Land zu Reisen und nach Möglichkeit alles in der Landessprache, die man gelernt hat, zu sagen. Aber man hat es dann natürlich unter Umständen schwer, die Antwort zu verstehen.

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