Aktuelles Thema: Kaufprämien für Autokauf

In Deutschland wird gerade sehr massiv darüber nachgedacht, größere Subventionen für die Autoindustrie und indirekt für die Autoförderung lockerzumachen.

Für den typischen Auto-Motor-Sport-Stammtisch wird das auch noch als „Umweltschutzmaßnahme“ verkauft, weil ja neuere Autos „umweltfreundlicher“ sind als ältere.

Allein der Coronavirus ist schon Autoförderung genug, weil jetzt monatelang von der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel abgeraten wird und diese möglichst nur 20% besetzt fahren sollen. Das wird bei vielen Menschen mit einer durchschnittlichen oder leicht überdurchschnittlichen Bakterien- und Virenphobie hängen bleiben. Noch schlimmer: Leute werden teilweise aus dicht besiedelten Kernbereichen, wo die Wege kurz sind und wo man sowieso häufig kein Auto hat oder dieses nur selten benutzt, weil man fast alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad macht, wegziehen. Das Leben auf dem Land ist gesünder, Virusärmer aber es macht unsere Welt abgasreicher, auch wenn sich die Abgase genau dort am meisten häufen, wo viele Haushalte gar kein Auto mehr haben.

Es werden größere Anstrengungen gebraucht, um den Stellenwert der öffentlichen Verkehrsmittel, den sie vorher hatten, wiederherzustellen und einen Zersiedlungsboom zu verhindern.

Klar, in vielen Bereichen wird es nicht anders gehen. Ohne leistungsfähigen ÖPNV ersticken größere Ballungsräume im Stau, egal wie viel man sich für den autogerechten Ausbau anstrengt. Deshalb haben z.B. Städte wie Dubai oder Los Angeles angefangen, Metrosysteme zu bauen.

Aber nun ausgerechnet für das schädlichste Alltagsverkehrsmittel Subventionen in Form von Kauf- und Abwrackprämien einführen ist absurd.

Wir sollten über die Einführung einer City-Maut in dicht besiedelten urbanen Gebieten nachdenken. Als Faustregel könnte die etwa so viel kosten wie die Fahrt von fünf Personen für die gleiche Strecke mit dem ÖPNV mit Einzelfahrkarten.

Längerfristig brauchen wir eine flächendeckende Maut. Nicht Lkw-Maut oder Pkw-Maut, sondern Motorfahrzeug-Maut, die sich nach Parametern des Fahrzeugs berechnet (Länge, Höhe, Breite, Gewicht,…) und die mit den realen Maßen für Lastwagen eben zur heutigen Lkw-Maut wird und mit den entsprechend niedrigeren Werten für Autos zur Pkw-Maut.

Ich halte eine Staffelung für sinnvoll. Man kann Zonen definieren, also dicht besiedelte Zonen, Wohngebiete, Innenstädte sind am teuersten und Straßen in unbewohntem Gebiet am billigsten. Oder man kann auch die hypothetische Fahrzeit in Rechnung stellen. In der Innenstadt ist der Verkehr langsamer und da kostet der Kilometer mehr. Staureiche Strecken kosten mehr. Strecken mit Geschwindigkeitsbeschränkung wegen Lärmschutz kosten mehr und verstärken den Lärmschutzeffekt. Der erste Schritt wäre sicher, mit der teuersten Zohne in den inneren Bereichen der Großstädte zu beginnen, eben mit der Citymaut.

Mit weniger Autos wird Radfahren und straßengebundener ÖPNV attraktiver und schneller, vor allem, wenn der ÖPNV öfter fährt und man weniger warten muss.

Hier sagt Arnold Schwarzenegger etwas über Unterstützung von Kohle.

Das gilt nicht nur für veraltete Energieträger in den Vereinigten Staaten. Es gilt sinngemäß auch in anderen Ländern. Und es gilt auch für Verkehrstechnologien.

Auch Ökonomen beurteilen diese Kaufsubvention negativ. Oder ökonomieorientierte Medien:
FAZ

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Arctic Railway: Rovaniemi – Kirkenes

Ein privater Investor könnte möglicherweise dieses Projekt wieder aufgreifen:
Quelle arcticcorridor.fi

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Neujahr 2020

Щасливого нового року! — Frohes neues Jahr! — Godt nytt år! — С новым годом! — Bonne année! — Gullukkig niuw jaar! — Felice anno nuovo! — Καλή Χρονια! — ¡Feliz año nuevo! — Gott nytt år! — Un an nou fericit! — عام سعيد — Срећна нова година! — Feliĉan novan jaron! — FELIX SIT ANNUS NOVUS — Onnellista uutta vuotta! — Happy new year!

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Weihnachten 2019

Buon Natale! — God Jul! — ميلاد مجيد — Crăciun fericit! — Срећан Божић! — Frohe Weihnachten! — ¡Feliz Navidad! — Hyvää Joulua! — καλά Χριστούγεννα! — З Рiздвом Христовим! — Merry Christmas! — С Рождеством! — God Jul! — Natale hilare! — クリスマスおめでとう ; メリークリスマス — Feliĉan Kristnaskon! — Joyeux Noël! — Prettige Kerstdagen!

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Neuer Autor: Terje

Ich begrüße Terje Melheim (trj) als weiteren Autor diese Blogs.

Terje wird wahrscheinlich gelegentlich Artikel zu Bahnthemen schreiben.

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Waschmaschine im Keller

Eine Besonderheit der Schweiz ist es, dass man normalerweise in der Wohnung keine Waschmaschine findet, sondern diese für das ganze Haus gemeinsam genutzt wird und im Keller steht. Meistens ist es verboten, am Sonntag Wäsche zu waschen, denn man ist ja religiös. Wenn sich nun 10-12 Mietparteien eine Waschmaschine teilen, kommt man nur selten mal dran. Das ließ sich prima lösen, als der Standardhaushalt eine Familie war, bei der nur ein Elternteil berufstätig war und man so die vollen sechs verbleibenden Tage und den jeder Wohnung zustehenden halben Tag immer gut ausnutzen konnte. Außer man hatte auch noch kleine Kinder, denn dann reichte das natürlich vorne und hinten nicht. Aber für kinderlose Paare, von denen nur einer berufstätig ist, passte es normalerweise schon. Es hat sich grundsätzlich wenig geändert und die Waschmaschine ist ein beliebter Startpunkt für langjährige Fehden unter Hausbewohnern. Natürlich haben Wohnungen im Luxussegment eigene Waschmaschinen oder besser noch pro Wohnung eine eigene Waschküche im Keller. Und einige Leute stellen sich zusätzlich eine eigene kleine Waschmaschine in die Wohnung, die allerdings nicht dafür ausgelegt ist, so dass das schwierig sein kann. Und der Vermieter kann auch eher dagegen sein.

Mir ist von keinem anderen Land in Europa bekannt, dass dieses Modell häufig genutzt wird. Ich denke, in jedem anderen Land haben zwischen 95 und 100 % der Haushalte eine eigene Waschmaschine, zumindest beim Erstwohnsitz. Ausnahmen sind vielleicht Studentenwohnheime oder eben einzelne Zimmer, die man zur Untermiete bewohnt oder Wohngemeinschaften, wo auch nur pro Wohnung oder dann eben für mehrere Zimmer zusammen eine Waschmaschine vorhanden ist.

Das ließe sich nun wesentlich entschärfen, wenn man einfach in die Waschküche zwei oder drei Waschmaschinen statt nur einer stellt und so eine leichte Überkapazität schafft. Aber ich denke, dass die Schweiz gut daran täte, sich in diesem Punkt an dem Standard zu orientieren, der im Rest von Europa üblich geworden ist.

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Junge Grünliberale wollen SBB-Nachtzüge

Tagesanzeiger: SBB sollen wieder Nachtzüge fahren lassen

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2019 – Neujahr

Onnellista uutta vuotta! — Καλή Χρονια! — Bonne année! — Frohes neues Jahr! — Un an nou fericit! — Feliĉan novan jaron! — Godt nytt år! — С новым годом! — Срећна нова година! — FELIX SIT ANNUS NOVUS — Gott nytt år! — Щасливого нового року! — ¡Feliz año nuevo! — Gullukkig niuw jaar! — Felice anno nuovo! — عام سعيد — Happy new year!

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2018 – Neujahr

Щасливого нового року — عام سعيد — Frohes neues Jahr — Felix sit annus novus — Felice anno nuovo — Godt nytår — bun di bun an — Godt nytt år — Feliz año nuevo — Gullukkig niuw jaar — laimīgu jauno gadu — Bon any nou — Onnellista uutta vuotta — Feliĉan novan jaron — Καλή Χρονια — Ath bhliain faoi mhaise — С новым годом — Akemashite omedetô — Gott nytt år — Срећна нова година — Un an nou fericit — Bonne année — Happy new year

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Weihnachten 2017

С Рождеством — Nollaig Shona Dhuit! — Prettige Kerstdagen — З Рiздвом Христовим — Bon nadal! — Bella Festas daz Nadal! — Natale hilare — クリスマスおめでとう ; メリークリスマス — Hyvää Joulua! — Fröhliche Weihnachten — Buon Natale — Priecîgus Ziemassvçtkus — Crăciun fericit — Glædelig Jul — Joyeux Noël — καλά Χριστούγεννα — Merry Christmas — God Jul — ميلاد مجيد — Feliĉan Kristnaskon — Feliz Navidad — Срећан Божић — God Jul!

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