Umgang mit unzuverlässigem Stromsystem

In der Ukraine erlebt man wegen des Überfalls der russischen Faschisten auf das Land heute, dass das Stromsystem meistens, aber nicht immer zuverlässig funktioniert. So kommt es zu Stromausfällen von ein paar Stunden oder sogar ein paar Tagen. Es ist übrigens eine große Leistung, dass das Stromsystem wirklich trotz allem die allermeiste Zeit funktioniert.

Was ich gesehen habe, um damit als Privathaushalt umzugehen:

  • Akkuspeicher („Powerstation“), um die nötigsten Geräte weiterbetreiben zu können
  • Diesel oder Benzingenerator für kurzzeitigen Spitzenbedarf oder das Aufladen der Akkus
  • Akkulampen zusätzlich zu den normalen Lampen
  • Wasser in Eimern und Flaschen, da mit dem Strom auch das Wasser ausfallen kann
  • Wer kann und ein Einfamlienhaus hat, baut sich zusätzlich Solarzellen aufs Dach

Diese Kombination ergänzt sich gut. Solar bringt bei gutem Tageslicht Strom, man kann die Akkus aufladen und ev. energieintensive Vorgänge laufen lassen und spart Treibstoff für den Generator.

Was kann man daraus für die deutsche Energiewende lernen? Zum einen wird im kleinen genau das gemacht, was man in Deutschland „zentral“ machen möchte, also Solarenergie und Windenergie plus Speicher (Akku, Pumpspeicher) für kurzzeitige Speicherung plus Verbrennungskraftwerke für „Dunkelflauten“ und vor allem auch ein Anreiz, den Stromverbrauch in die Zeiten zu verschieben, in denen Strom im Überfluss da ist.

Die bekannte Problematik ist, dass es für Dunkelflauten nur diffuse Ideen gibt:

  • Einfach Gas-/Kohle- und Ölkraftwerke als Backup vorhalten und die Menge, die man dann emittiert, „macht den Kohl nicht fett“
  • Mit Elektrolyse grünen Wasserstoff herstellen und damit die Backupkraftwerke betreiben
  • So viel von der Kurzzeitspeicherung mit Akkus und Pumpspeicherwerken, die wirklich lösbar ist, reden, bis suggeriert wird, dass die Langzeitspeicherung irgendwie auch gehen wird, was mit dem derzeitigen Stand der Technik nicht der Fall ist.
  • Gigantische Überkapazitäten bauen, damit es auch bei wenig Wind und wenig Sonne noch ansatzweise genug Strom gibt.
  • Hoffen, dass Wind, Solar und ein europaweites Hochspannungsnetz jede Dunkelflaute auffangen können.
  • Einfach den Strom in Dunkelflautenzeiten verknappen und teuer machen, wenn halt mal eine Dunkelflaute nicht kompensiert werden kann.
  • Hoffen auf eine „Wundertechnologie“, die das Problem der Langzeitspeicherung löst und bezahlbar ist.
  • Unter denjenigen, die Klimaschutz wollen und Kernenergie für eine mögliche Option halten, ein Anteil von Kernenergie am Gesamtmix. Das entschärft das ganze System.

Nun kann man aber auch paranoid sein und glauben, dass es nicht gelingen wird, mit der Energiewende dauerhaft ein stabiles System zu bauen. Sei es aus der Befürchtung heraus, dass das System so nicht mehr stabil ist, sei es aus der Erfahrung,wenn dies tatsächlich so eintrifft, werden die Menschen sich überlegen, genau in die oben beschriebenen Lösungen zu investieren, also eigenen Solarzellen, wenn man ein Haus hat, eigene Akkuspeicher sowieso, ein kleiner Notstromgenerator, der nicht elektrisch, sondern mit Benzin oder Diesel oder Gas angetrieben wird und ganz harmlos ein paar Akkulampen.

Die Frage ist nun, wie umwelt- und klimafreundlich sind tausende kleine Nostromaggregate im Betrieb?  In der Ukraine kann man sich diese Frage nicht leisten, weil man mit dem Umständen einen funktionierenden Haushalt haben möchte. Aber ich denke, dass es der Energiewende gut täte, wenn man nicht Millionen kleiner Notstromaggregate braucht, um die Dunkelflauten zu überbrücken. Dass man sie braucht, um lebenswichtige Infrastruktur betreiben zu können, wenn der Strom ausfällt, ist selbstverständlich und war „schon immer“ so, das ist aber vom Gesamtvolumen nur wenig und spielt auch für Klima- und Umweltschutz keine große Rolle.

Geheimpläne: großes Kleeblatt mitten in Olten

Langsam sickern die Geheimpläne durch:
Das „Oltener Kreuz“ wird mitten in Olten entstehen. Dort wird sich die A22 Basel – Sissach – Olten – Schönenwerd – Aarau – Brugg-Ost und die A55 Waldshut – Brugg-West – Gösgen – Olten – Rothrist – Langenthal – Huttwil – Sumiswald – Thun kreuzuen.

Da die Straßen alle schon vorhanden sind und getarnt als „Wohnstraßen“ oder zumindest innerörtliche Straßen gebaut wurden, muss man sie nur umwidmen. Die Trottoirs werden wegfallen, um Platz für den vierspurigen Ausbau zu schaffen. Wo möglich, hat man bei Bauarbeiten schon die Asphaltdecke für vier Spuren gebaut und dann mit den Trottoirs die Ränder abgedeckt, so dass man nur die Trottoirs abtragen muss und keine großen Bauarbeiten mehr nötigt sind. Die Hauseingänge werden auf die Rückseite der Häuser verlegt und dort wird man versuchen, neue durchgängige Verbindungen für Fußgänger zu schaffen. Vorhandene Fußgängerunterführungen unter der zukünftigen A22 und A55 werden verstärkt genutzt werden, weil die ebenerdige Querung zu gefährlich ist. Außerdem wird es neue Unterführungen geben. Alle Kreuzungen mit der zukünftigen A22 und A55 werden so umgestaltet, dass man dort von oder auf die A22 bzw. A55 nur rechts abbiegen kann.

Perspektivisch kann die A55 durch das Simmental zum Südufer des Genfer Sees und dann durch Frankreich bis zum Rhonetal verlängert werden und von Waldshut nach Norden durch den Schwarzwald nach Pforzheim.

Wer erkennt ein Kleeblatt in Olten?

Kleeblatt in Kiew
Olten

Hier sieht man es, wie es in etwa geplant ist:

A22 und A55

Und in Olten ist schon fast alles vorhanden:

Olten Mitte
Olten

Auf dem linken Aareufer sollen dann später Optimierungen für Lärmschutz und für die Trassierung kommen:

Tunnel linkes Aareufer
Tunnel linkes Aareufer

Und da Olten ja einen eigenen Flughafen hat, für den man eine angemessene Anbindung braucht, wird auch diese gebaut werden:

Flughafenanbindung
Flughafenanbindung

Wie teuer sind Energieträger

Häufig wird davon gesprochen, wie billig eine kWh aus Wind- und Solarenergie ist. Wir sollten anerkennen, dass es ein riesiger Erfolg ist, dass diese Technologien sich so weit entwickelt haben, dass man nun relativ kostengünstig damit Strom gewinnen kann, wenn gerade die Sonne scheint oder der Wind weht.

Gehen wir einmal davon aus, dass eine kWh aus Wind- und Solarenergie einen Preis x hat und eine kWh aus Kernenergie einen Preis y mit y > x.

Dieser Vergleich ist aber etwas irreführend. Um mit Solar- und Windenergie dasselbe Ergebnis zu erzielen muss man zusätzlich zu den Windturbinen und Solarparks noch etwas haben:

  • ein sehr viel teureres Netz
  • Speicher für minuten- oder stundenweise Speicherung
  • Backupkraftwerke für 100% des Bedarfs für längere Perioden mit wenig Sonne und wenig Wind
  • Eine installierte Leistung an Solarenergie und Windenergie, die eine vollständige Versorgung mit Wind alleine und Solarenergie alleine ermöglicht, wenn nur eine der beiden Wetterbedingungen erfüllt ist.
  • Ggf. Elekrolysoren für „grünen Wasserstoff“ (\mathrm{H}_2) oder „E-Methan“ (\mathrm{CH}_4) für saisonale Speicherung
  • Speicher für Wasserstoff oder E-Methan
  • Gaskraftwerke oder „industrielle Brennstoffzellen“ für düe Gewinnung von Elektrizität aus dem „grünen \mathrm{H}_2

Das kommt alles dazu und damit ist EE insgesamt im Schnitt pro kWh schon offensichtlich viel teurer als Kernenergie.

Alles sieht ganz anders aus, wenn man viel Wasserkraft hat, wie z.B. Norwegen, Island, Österreich oder die Schweiz, vor allem wenn die Wasserkraft auch im Winter viel Energie hergibt und man nicht auf die Schneeschmelze warten muss, bis wieder die volle Kapazität verfügbar ist.
Es ergibt keinen Sinn kWh nuklear vs. kWh aus erneuerbaren Energien zu vergleichen. Viel besser ist Szenarien zu vergleichen. Dabei würde ich Ingredienzen, die wir schon haben, oder die low hanging fruits sind, voraussetzen:

  • existierende EE wird weiter verwendet
  • Smartmeter und angebotsabhängiger Energieverbrauch für zeitlich flexible Prozesse wird genutzt
  • Speichertechnologien mit Pumpspeichern und Akkumulatoren werden genutzt

Nun die Szenarien:

  1. maximaler Ausbau von erneuerbarer Energie und Speicher und fossile Kraftwerke als Backup. Das ist in etwa das derzeitige oder zukünftige deutsche Modell.
  2. maximaler Ausbau von erneuerbarer Energie und Speicher und Backupkraftwerke mit E-Methan oder grünem Wasserstoff.
  3. maximaler Ausbau von erneuerbarer Energie und Speicher und Backupkraftwerke überwiegend mit Kernenergie, ev. in kleinen Mengen mit grünem Wasserstoff/E-Methan, Einspeisepriorität für erneuerbare Energie
  4. maximaler Ausbau von erneuerbarer Energie und Speicher und Backupkraftwerke überwiegend mit Kernenergie, ev. in kleinen Mengen mit grünem Wasserstoff/E-Methan, Einspeisepriorität für \mathrm{CO}_2-arme Energie. Kernenergie und EE gleichberechtigt, priorisiert im Einzelfall nach ökonomischen und technischen Kriterien. Das ist mehr oder weniger der französische Weg.

Bewertung:

  1. gibt Klimaziele schleichend auf und ist teuer
  2. ist unbezahlbar bzw. bringt Verlust der Konkurrenzfähigkeit und Deindustrialisierung.
  3. Nutzt Lastfolgefähigkeit geschickt aus, weil Speicher und eventuell grüner Wasserstoff und Kernenergie sich ergänzen.
  4. Hat alle Vorteile von 3., ist aber ökonomisch und technisch sinnvoller und bezüglich Klimaschutz gleichwertig. Frankreich ist heute schon bei der Stromversorgung komplett \mathrm{CO}_2-arm.

Ich sehe für Länder ohne viel Wasserkraft nur die Lösung 4. wirklich als brauchbar an, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

Ergänzung:

  • zur Laufzeit von Kernkraftwerken: Man rechnet heute mit regelmäßigen Upgrades mit ca. 80 Jahren Laufzeit
  • zum Uran: man kann Uran aus Meerwasser gewinnen.
  • zur Endlagerung: Finnland zeigt, dass man ein Endlager bauen kann. Das muss man in Deutschland auch machen. Auch ohne Kernenergie braucht man es z.B. für radioaktive Abfälle aus der Medizin.

Meine Präferenzen:

  • Ich halte sehr viel von Wasserkraft
  • Klimaschutz sollten wir ernst nehmen und die Emissionen von Treibhausgasen massiv senken
  • Nur ein ökonomisch realistisches Szenario ist nachhaltig.

Links

Anmerkung

Dieser Blog war jetzt ca. 4 Jahre nicht sehr aktiv. Ich strebe an, wieder regelmäßig zu schreiben, etwa einmal im Monat. Ich bleibe dabei bis auf weiteres dabei, überwiegend auf Deutsch zu schreiben.

 

Energiewende

Im Moment wird der Klimawandel durch menschliche Aktivitäten wieder stark in Frage gestellt, z.B. durch die derzeitige US-amerikanische Regierung und viele ähnlich gesonnene Menschen in den Vereinigten Staaten, aber auch in Europa. Zufällig findet man diese Sichtweise häufig bei Gruppen, die mit dem russischen Faschismus sympathisieren und zufällig verdient Russland immer noch viel Geld mit dem Export von fossilen Brennstoffen, was bei klimaneutralem Wirtschaften weitgehend entfallen würde. Darüber habe ich 2019 (Klimaerwärmung) geschrieben…

Ich gehe also für den Rest dieses Artikels davon aus, dass der menschengemachte Klimawandel durch Treibhausgasemissionen real ist und dass dies nachteilig ist.

Nun steht man erst einmal vor der Herausforderung, die gesamten auf Verbrennung basierenden Kraftwerke durch solche zu ersetzen, die keine Verbrennungsemissionen im Betrieb verursachen, also Wasserkraft, Windturbinen, Solarenergie, Osmose, Kernenergie, vielleicht in ein paar Jahrzehnten Fusion und andere „erneuerbare“ Energieträger zu gewinnen.

Zu der Frage der Speicherung sind schon viele Ideen vorhanden. Man kann natürlich Pumpspeicherwerke benutzen, was aber nur maximal für ein paar Stunden oder Tage den Strombedarf decken kann. Hier lassen sich Braunkohlelöcher für sehr viel größere Kapazität nutzen. Und man kann auch die Idee umgekehrt denken, also Hohlkugeln in Gewässern versenken und diese mit Wasser oder Luft füllen und damit Energie speichern. Auch industrielle Akkuspeicher sind ausgereift und werden tatsächlich in größerem Umfang gebaut.

Für saisonale Speicherung gibt es eigentlich nur zwei Ideen: Entweder man produziert so viel Energie, dass diese auch im Winter ausreicht oder man gewinnt in Zeiten mit Energieüberschuss „grünen“ Wasserstoff durch Elektrolyse und kann diesen für mehrere Monate speichern und mit „H_2-ready“-Gaskraftwerken dann im Winter Strom produzieren, eventuell kombiniert mit Fernwärme oder Prozesswärme.

Nun wird es aber noch interessanter. Wie stellt man Heizungen, Verkehr und Industrie auf CO_2-Neutralität um? Für Heizungen weiß das jeder, man baut Wärmepumpen. Frage: Wieviel Strom braucht ein Land, wenn alle Häuser mit Wärmepumpen heizen, eventuell zusätzlich mit Fernwärme aus grünem Wasserstoff? Wieviel Strom braucht man für den Verkehrssektor mit oder ohne echte Verkehrswende? Elektroautos und zukünftig vielleicht mal Elektroflugzeuge brauchen eine Menge Strom. Schiffe, Langstreckenflüge und „Hobby-Autos“, wie Oldtimer oder Lieblingssportwagen, werden wohl EFuels brauchen, das heißt, eine Kilowattstunde Antriebsenergie wird mehrere Kilowattstunden Elektroenergie brauchen, weil der Wirkungsgrad des Gesamtsystems sehr viel schlechter ist also Elektroantrieb mit Akkus, die man regelmäßig nachladen kann.

Bei der Industrie kann man natürlich in vielen Fällen Kohle, Erdgas und Öl durch grünen Wasserstoff ersetzen, z.B. bei der Stahlproduktion. Für die Synthetisierung von Dünger, Kunststoffen, Chemikalien, Medikamenten,… kann man statt Gas und Kohle sicher den ähnlichen Weg wie bei EFuels gehen. Es gibt aber auch Prozesse, die inhärent CO_2 emittieren, wie z.B. die Zementproduktionm, bei der durch eine chemische Reaktion in den Gesteinen gebundenes CO_2 freigesetzt wird, oder die Aluminiumproduktion, bei der man zur Elektrolyse Kohlelektroden einsetzen muss, die zwangsläufig durch den dabei entstehenden Sauerstoff abbrennen. Im Extremfall kann man natürlich dieses CO_2 zersetzen und den Kohlenstoff deponieren oder für neue Elektroden verwenden. Oder man verwendet das CO_2 für die Herstellung von EFuels. Dann landet es am Ende auch in der Atmosphäre, aber erst wenn es zweimal oder öfter „benutzt“ worden ist. Vielleicht reicht das schon?

Hinzu kommen heute noch nicht ganz überschaubare Energiebedürfnisse für Rechenzentren, vor allem wenn man im großen Stil KI anwenden wird oder wenn in großem Stil mit Kryptowährungen wie Bitcoin gearbeitet werden wird. Ob man der Menschheit mit Kryptowährungen einen Gefallen tut, wenn diese wirklich einen großen Prozentsatz der Energie verbrauchen und ob man Wege suchen sollte, das einzudämmen, ist eine andere Diskussion. Ein gewisser Energiebedarf wird aber in diesem Bereich sicher vorhanden sein.

Auf jeden Fall braucht man in diesem Fall ein Vielfaches der Strommenge, die man z.B. im Jahr 2000 zur Verfügung hatte, sagen wir mindestens das Dreifache. Norwegen mit seinen traumhaften Wasserkraft-Ressourcen überlegt deshalb, zusätzlich Kernkraftwerke zu bauen. Wichtig ist, dass man sich dessen bewusst ist.

Die Frage ist nun, wohin die Energiewende z.B. in Deutschland steuert. Ersetzt man die Strommenge vom Jahr 2000 durch erneuerbare Energie und erklärt damit die Klimaneutralität als erreicht? Oder kann man den Strombedarf von 2035 durch erneuerbare Energie decken? Oder braucht man realistischerweise doch Kernkraftwerke, mit deren Wiederinbetriebnahme und Neubau man dann relativ zügig beginnen müsste?

Ich kann mich mit beiden Antworten anfreunden, halte aber nichts davon, wenn man dann doch Kohle- und Gaskraftwerke noch im großen Stil braucht, weil man sich „verrechnet“ hat.

Auf jeden Fall sollten Länder wie Deutschland, die in der Vergangenheit auf Kernenergieausstieg gesetzt haben und die heute keine lauffähigen Kernkraftwerke mehr haben, darauf verzichten, in der EU und international gegen die Kernenergie zu „missionieren“.

Poom-Objektive und Aoom-Objektive

Schon seit vielen Jahrzehnten können Zoomobjektive die Brennweite ändern.

Aber das ist eigentlich ein Spezialfall, weil die typischen Objektive meistens eine gnonomische Projektion oder Rektangularprojektion verwenden. Fotografieren ist ähnlich wie das Kartieren von Teilen der Erdoberfläche. Wir befinden uns in der Mitte einer gedachten Kugel und ein kugelförmiger Sensor mit einer rundum-Kamera und eine entsprechende Projektion auf die Innenseite einer Kugel oder zumindest Halbkugel, wie in einem Planetarium würde ein realistisches Bild ergeben.

Ein anderer Aspekt, in dem wir einen wirklichen Spezialfall haben, ist die Übereinstimmung von Seitenverhältnis von fotografiertem Objekt und Projektion auf den Sensor. Besonders im Bereich der Kinofilm-Produktion verwendet man seit Jahren anamorphe Objektive, die ein breites Bild aufnehmen und es auf einen Sensor oder Film mit gestauchtem Seitenverhältnis projizieren. Für die Projektion im Kino braucht man dann wieder ein anamorphes Objektiv und hat ein schönes Breitband-Bild. Das funktioniert auch für Fotos und man hat mit einer normalen Kamera mit einem Foto ein kleines Panorama, man muss nur bei der Bildverarbeitung das Foto in der X-Achse skalieren, damit es die „richtige“ Breite bekommt.

Ein drittes Ärgernis ist der rechteckige Sensor, der einen guten Teil des Bildes wegwirft, obwohl das Objketiv eigentlich einen kreisrunden bereich sauber abbilden könnte. Deshalb haben die neuesten Kameras jetzt kreisrunde oder elliptische Sensoren und man kann es als schönen Effekt benutzen, kreisrunde Fotos mit einem schönen weichen Rand zu machen oder eben rechteckige Ausschnitte im gewünschen Seitenverhältnis.

Außerdem ist jetzt Schluss mit der einseitigen Fixierung auf eine Projektion. Poom-Objektive können die Projektion stufenlos ändern und man kann bei Weitwinkel-Poom-Objektiven stufenlos von einer gnonomischen Projektion zu einer Fisheye-Projektion wechseln, wobei die Modelle für winkeltreue, flächentreue, äquidistante oder orthographische Projektion in der maximalen Fisheye-Einstellung konzipiert sind. Es wird daran gerabeitet, Modelle zu entwickeln, wo das auch ein umschaltbarer Parameter ist. Bei Poom-Objektiven mit längerer Brennweite sieht man natürlich keinen Fisheye-Effekt, aber man kann die Verzeichnung stufenlos einstellen.

Aoom-Objektive sind wie ein Zoom, das nur die X-Achse betrifft. Damit kann man normal, oder so, wie es uns beigebracht wurde, es normal zu finden, fotografieren, man kann aber auch in der X-Achse Zoomen und dann ziemlich große Panorama-Fotos machen.

Mit diesen neuen Entwicklungen werden wohl bald die Leute, die sich heute mit einem Mobiltelefon für die Fotografie wohlfühlen, wieder zu richtigen Kameras wechseln, weil Poom- und Aoom-Objektive zu schwierig zu bauen sind, um sie mit der kleinen Größe eines Mobiltelefonobjektivs in hinreichender Qualität zu bauen. Aber für Micro Four Thirds (mit MFT-Bajonett), APS-C und Full Frame wird es in Kürze eine große Auswahl an Objektiven für die gängigen und sogar die etwas weniger gängigen Bajonettanschlüsse geben.

Männerrechte

Das Thema Männerrechte soll ein neues Schwerpunktthema dieses Blogs werden, neben den bewährten Themen, über die ich natürlich weiterhin schreiben werde.

Es wird Zeit, dass mehr getan wird für Männerrechte. Das ist ein Thema, dass man in der jahrelangen Diskussion über Frauenrechte, die natürlich viele legitime Anliegen behandelt hat, ein wenig vergessen hat.

Ich will hier einmal ein paar Bereiche aufführen, in denen ich Handlungsbedarf sehe. Das soll nicht vollständig sein und es wird sicher zu dem einen oder anderen Thema einmal ausführlichere Artikel geben.

Gleich vorweg, ich möchte sinnvolle Erungenschaften im Bereich der Frauenrechte nicht in Frage stellen, sondern einfach ein paar Bereiche zeigen, in denen im Bereich der Männerrechte Handlungsbedarf besteht.

Scheidungs- und Unterhaltsrecht

Beim Sorgerecht sollte die Bevorzugung der Frauen aufhören. Im Falle einer Trennung sollten Kinder gleich viel Zeit mit beiden Elternteilen verbringen, es sei denn, beide Elternteile stimmen einer davon abweichenden Regelung zu oder ein Elternteil ist strafrechtlich belegbar für die Kinder nicht zumutbar, z.B. bei Gewalttätigkeit oder Drogenkonsum.

Nachehelicher Unterhalt an den Expartner sollte verboten werden, wenn es entweder keine gemeinsamen Kinder gibt oder diese mindestens 16 Jahre alt sind. Wer von einem Partner mit einem höheren Einkommen profitiert hat, hat diesen Vorteil in der gemeinsamen Zeit gehabt. Das muss reichen. Die Einforderung, Zusprechung und der Bezug von solchem nachehelichem Unterhalt sollte als Straftat behandelt werden. Auch bei Kindern unter 16 Jahren ist das nur akzeptabel, wenn man gemäß dem vorigen Abschnitt sich darauf einigt, dass die Kinder wesentlich mehr Zeit bei einem Partner verbringen.

Entfremdung der Kinder vom anderen Elternteil sollte verboten und als Straftat verfolgt werden.

Quoten

Quoten sind diskriminierend für höherqualifizierte Menschen, die nicht in der durch die Quote geförderten Zielgruppe sind. Deshalb sollten alle Quoten verboten werden. Grundsätzlich halte ich gemischte Teams mit Männern und Frauen rein betriebswirtschaftlich für wünschenswert, aber das sollte jeder Arbeitgeber selber entscheiden.

Militär und Zwangsdienste

Zwangsdienste wie Wehrpflicht, Zivildienst u.ä. sowie Strafsteuern für Männer, die keinen Zwangsdienst gemacht haben, sind diskriminierend gegen Männer und sollten auch als Menschenrechtsverletzung geächtet werden. Es ist gut, wenn die Armeen nicht mehr so einfach zwangsweise Personal rekrutieren können, sondern auf Freiwillige angewiesen sind und rein aus finanziellen Gründen kleiner sind.  Natürlich entsteht durch den Faschismus in Russland und dessen Überfall auf die Ukraine eine erhöhte Notwendigkeit, die Armee auszubauen.  Aber der richtige Weg ist, die Bezahlung für Soldaten soweit zu verbessern, dass man genug freiwillige bezahlte Soldaten findet.  Die Vereinigten Staaten haben mit konsequenter Umsetzung dieses Prinzips die stärkste Armee der Welt geschaffen, der Ansatz bietet also sicher genügend Potenzial.

Keine Generalverdächtigung

Männer in Frauenberufen, z.B. Kindergärtner, sollten nicht nur weil sie Männer sind, verdächtigt werden, Vergehen gegenüber Kindern zu begehen. Natürlich sollten echte Täter mit der Härte des Gesetzes verfolgt werden, egal ob es Frauen oder Männer sind.

Rentenalter

In einigen Ländern gibt es unterschiedliche Rentenalter für Männer und Frauen. Das sollte angeglichen werden. Sinnvoll ist allerdings eine Flexibilisierung des Rentenalters mit Anreizen länger zu arbeiten, soweit es in dem Beruf sinnvoll möglich ist und die gesundheitliche Situation das erlaubt.

Elternzeit

In Ländern, wo das noch nicht gegeben ist: Elternzeit sollte sowohl für Väter als auch für Mütter beziehbar sein.

Ausländische Partnerin

Es sollte zumindest für 1-2 Jahre möglich sein, für eine ausländische Partnerin eine Aufenthaltsbewilligung zu erhalten, bevor man heiratet, eventuell mit einer eingetragenen Partnerschaft.

Gleichstellungsbüros

Schließung von ausschließlich auf Frauenrechte fokussierten Gleichstellungsbüros oder gleichberechtigte Behandlung von Frauen- und Männerrechten, z.B. in zwei gleich großen Arbeitsgruppen.

Links

Elon Musk baut Überschall-U-Boote

Als die neue Lösung für unsere Verkehrsprobleme hat Elon Musk jetzt Überschall-U-Boote erfunden.  Weil sie sich im Wasser bewegen, hört man den Überschallknall nicht, der bleibt unter Wasser.  Und weil wegen der Geschwindigkeit das Wasser rund um das U-Boot verdampft, bewegt es sich in Wirklichkeit in einer Dampfblase und hat damit einen viel tieferen Widerstand als normale Wasserfahrzeuge.

Nun müssen wir nur noch Kanäle überall bauen, wo es heute Straßen gibt und der neuen Form von Fortbewegung mit Überschallgeschwindigkeit für alle steht nichts mehr im Wege.